Posts from 2019-02-26

Die moderne Arbeitswelt braucht ein modernes Arbeitsgesetz

Teilzeitkarriere.ch unterstützt die aktuell laufenden Vorschläge zur Arbeitsgesetzmodernisierung. Denn auch wir finden, was im Fabrikzeitalter auf die industriellen Produktionsprozesse zugeschnitten wurde, ist heute überholt (insb. bezüglich Arbeitszeiterfassung und Arbeitszeiten) und sollte an die veränderte Arbeitswelt angepasst werden. 

Die vorgeschlagenen Änderungen bieten Arbeitnehmenden mehr Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung. Was wiederum mehr Freiheiten in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Hobbies und anderen Engagements zulässt. Führungs- und Fachpersonen mit hoher Arbeitsautonomie sollen künftig selber festsetzen können, wann und wieviel sie arbeiten, jedoch mit klaren Bestimmungen.

Ständerat Konrad Graber schlägt ein Jahresarbeitszeitmodell vor. Dabei würde die vom Gesetz festgelegte Grenze der wöchentlichen Höchstarbeitszeit wegfallen und es darf unter dem Jahr Schwankungen bei der wöchentlichen Arbeitszeit geben. Im Jahresdurchschnitt darf aber nicht mehr als 45 Stunden pro Woche gearbeitet werden. Ende Jahr sind maximal 170 Mehrstunden (wie bisher auch) erlaubt, welche im Folgejahr zeitlich zu kompensieren sind oder mit einem Zuschlag von 25% ausbezahlt werden. 

Der Vorschlag von der neuen Bundesrätin (ehemaligen Ständerätin) Karin Keller-Suter betrifft die gleiche Arbeitnehmerkategorie und schlägt unter gleichen Voraussetzungen vor, auf die Erfassung der Arbeits- und Ruhezeiten zu verzichten. Damit stellt der Vorentwurf eine Erweiterung des Anwendungsbereichs von Artikel 73a der Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz dar. 

Ein wichtiger Schritt in Richtung modernes Arbeitsgesetz ist bereits gemacht. Die Ständeratskommission tagte am 14. Februar und hat den Gesetzesentwurf angenommen. Medienmitteilung 15.2.19

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