5. Kooperation definieren

Ziel Job Sharing

Legen Sie in diesem Schritt soweit wie möglich die künftige Zusammenarbeit fest. So wie sie Beide übereinkommen, unabhängig davon, ob der Arbeitgeber darauf eingehen wird. Diskutieren Sie Grundlegendes zum Job Sharing und stützen Sie sich auf die Ergebnisse Ihres Eignungstests. Adressieren Sie Differenzen oder Schwächen, Stärken und Gemeinsamkeiten die aus dem Test ersichtlich werden.

Besprechen Sie gemeinsam, wie Ihr Job Sharing konkret aussehen soll:

Gemeinsame Vision

Besprechen Sie mit Ihrer Berufspartnerin, Ihrem Berufspartner, eingehend das Arbeitsmodell. Sprechen Sie sich genau ab, welche Ziele Sie beide verfolgen und wie Ihre Jobsharing-Partnerschaft aussehen könnte. Vereinbaren Sie schriftlich, welche Ziele Sie beide verfolgen und wie die Job Sharing-Partnerschaft aussehen könnte. Diskutieren Sie offene Fragen und Zweifel mit dem Ziel, ein gemeinsames Verständnis des Job Sharings zu erarbeiten. Halten Sie dieses schriftlich zu den individuellen Zielen fest.

  • Welches sind Ihre Stärken und Schwächen, welches die Ihrer Berufspartnerin, Ihres Berufpartners?
  • Vergleichen Sie Resultate Ihrer Eignungstests, besprechen Sie Abweichungen, Gemeinsamkeiten oder ergänzende Fähigkeiten.
  • Diskutieren Sie ganz bewusst mehrmals, unangenehme Unterschiede. Im Job Sharing können und müssen solche Elemente gemeistert werden.

Gemeinsame Aufgabe

Formulieren Sie die Ziele massgeschneidert auf Ihre Situation oder auf die des Job Sharing-Teams. Halten Sie sich dabei grundsätzlich an der existierenden Arbeitsorganisation und -struktur fest. 

Fangen Sie mit einer Liste der zu teilenden Aufgaben und Funktionen an.

  • Halten Sie sich an Ihr Pflichtenheft, Ihre Stellenbeschreibung oder legen Sie sich ein Job-Tagebuch an, in dem Sie während einiger Zeit alle Ihre Tätigkeiten genau dokumentieren.
  • Wie können Sie Ihre Aufgaben und Funktionen mit Ihrem Jobsharing-Partner teilen? Bestimmen Sie gemeinsam, welche Aufgaben prioritär wem, warum und wie zugeteilt werden.
  • Erstellen Sie eine Tabelle mit drei Spalten: Geteilte Verantwortung, eigene Verantwortungsbereiche für beide Partner und 3. geteilte Verantwortlichkeit nach Gewichtung. Verteilen Sie die Verantwortlichkeiten nach persönlichen Fähigkeiten und achten Sie auf eine faire, ausgewogene Aufgabenverteilung. Machen Sie möglichst konkrete Vorschläge: Wer macht was, wann, wie?
  • Wieviele Tage oder Stunden werden Sie im Unternehmen sein, Ihre Berufspartnerin oder Ihr Berufspartner? Bei der Arbeitszeitaufteilung ist es wichtig, eine gemeinsame Überlappungszeit (mind. 10%) einzuplanen, um sich auszutauschen und auftretende Probleme oder wichtige Entscheidungen in Ruhe besprechen zu können.
  • Wie gestalten sich die rechtlichen Aspekte des Job Sharings aus für das Team, für die einzelne Person?

Informationen fliessen lassen

Informationen jeglicher Art müssen in einem Job Sharing-Tandem häufig, schnell und problemlos ausgetauscht werden können: verhandeln, um Übereinstimmung zu erzielen, koordinieren und informieren, um den reibungslosen Ablauf zu garantieren. In einem Job Sharing-Tandem werden heute alle Möglichkeiten moderner Kommunikationstechnologie genutzt, um Abwesenheitszeiten zu überbrücken und mit seinen Mitarbeitern im Gespräch zu bleiben. Die physische Präsenz verliert an Bedeutung.

  • Wie sichern Sie die interne Kommunikation?
  • Wie stellen Sie den Informationsfluss ausserhalb der gemeinsamen Präsenzzeit sicher?
  • Welche Medien wollen Sie nutzen?
  • Welche (technischen) Vorraussetzungen brauchen Sie?

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