2. Wege und Optionen zum Job Sharing

Es gibt mehrere Wege ein Job Sharing anzugehen. Grundsätzlich stehen folgende Optionen offen:

  1. Sie teilen Ihre Stelle intern mit einer Kollegin oder einem Kollegen, die Sie bereits kennen
  2. Sie suchen für Ihre eigene Stelle eine externe Kollegin oder einen externen Kollegen.
  3. Sie bewerben sich im Berufstandem auf ein Inserat, das auf ein mögliches Job Sharing hinweist.
  4. Sie bewerben sich alleine auf ein Inserat das auf ein mögliches Job Sharing hinweist.

 

Unabhängig davon, welchen Weg Sie wählen, er ist ungewöhnlich und dementsprechend anspruchsvoll.

Die besten Chancen im Job Sharing zu arbeiten bietet die erste Option. Man kennt die entsprechende Kollegin oder den Kollegen meist gut, das Arbeitsumfeld ist, wie die Aufgabe, klar. Zudem sind auch die Unternehmensziele oder -strategien bekannt und über die entsprechenden Projekte wurde mehrheitlich informiert. Das künftige Job Sharing Team hat einen änlichen Informationsstand und kann sich schneller über Ziele, Arbeitseinteilung, -organisation und -weise einig werden.

Überlegen Sie sich deshalb gut, ob Sie nicht Ihre eigene Stelle teilen können. Wenn Ihnen die jetzige Aufgabe gefällt und Sie eine geschätzte Mitarbeiterin oder ein geschätzter Mitarbeiter sind, dann wird man Ihnen entegegenkommen. Dies umso mehr, als Sie ein ausformuliertes Job Sharing-Angebot mit Lösungen bieten, die dem Unternehmen oder der Institution zugute kommen: Das Fachwissen bleibt im Unternehmen, angesehene (Kader)MitarbeiterInnen arbeiten weiterhin mit und sind durch das neue Arbeitszeitmodell entsprechend hochmotiviert.

Was auch immer Sie motiviert oder welchen Weg Sie einschlagen: Das Job Sharing-Modell braucht mehr Zeit als eine konventionelle Jobsuche. Es braucht Zeit, die geeignete Berufspartnerin, den geeigneten Berufspartner, zu finden. Es braucht Zeit, Personalverantwortliche zu überzeugen. Es braucht Zeit, das Job Sharing-Tandem zu organisieren.

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